Warum ich einen Launch abgebrochen habe

und den Mut hatte auf meine Intuition zu hören

Ich weiß gar nicht so richtig wie ich anfangen soll; was in den letzten vierundzwanzig Stunden passiert ist, ist unglaublich. Wenn du mir das vor zwei Tagen erzählt hättest, hätte ich gesagt, ja – ganz genau. Und doch ist es eben passiert! Aber lass uns einfach mal von vorne anfangen. Und zwar war es letzte Woche so, dass ich vor ein paar Wochen, Monaten, als ich meine Jahresplanung gemacht habe, beschlossen hatte, dass diese Woche ein neues Produkt rauskommt bzw. ein Relaunch eines bestehenden Produktes.

Mein Mentoring-Programm, die YOU Academy sollte in einem neuen Gesicht und in unterschiedlichen Level unterteilt das Licht der Welt erblicken. Und dazu in dieser Woche der Launch stattfinden. Und ja, es hat sich zu Beginn gar nicht so stimmig angefühlt bzw. ich war einfach ein bisschen weiter weg von diesem Angebot. Es waren so viele Dinge, die im Außen passiert sind. Alleine dass dieser Podcast gerade entstehen darf und dass mein Team wächst. Geschichten, die meinen Fokus auch gebraucht haben und wo ich meinen Fokus auch darauf legen wollte, so dass der Launch ein bisschen in den Hintergrund gerückt ist.

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Es ist dann ganz kurz aufgeblitzt – mein Gefühl, ob ich den Launch überhaupt machen möchte oder ob ich ihn lieber verschieben soll. Doch mein Verstand war in dem Moment so viel lauter.

Und ich hab mir dann gesagt – okay, dass machen wir jetzt, wir ziehen das durch. Das Wochenende habe ich dann dafür genutzt, um alles Technische aufzusetzen; es stand noch nichts – keine Landingpage, keine Bezahlseite, kein Link bei Instagram. Also wirklich überhaupt gar nichts. Ich hatte beschlossen, dass der Launch am Dientag online gehen soll.
So stand es zumindest immer im Kalender und weil es in meinem Kalender stand, hat die kleine Ramona das dann auch gemacht; und ich sag bewusst die kleine Ramona.

Das ist nämlich immer so, wie ich das Ganze bezeichne, wenn ich nach meinem Verstand handle. Wenn ich nicht auf meine Intuition höre, wenn ich nicht mein höchstes Selbst bin, sondern wenn ich mich vom Außen mitreißen lasse. Wenn ich Dinge mache, weil man sie so macht oder weil mein Verstand mir erzählt, dass machen wir jetzt so! Und die kleine Ramona hat dann diesen Launch gestartet. Und es ist nicht so, dass es sich von Anfang an falsch angefühlt hat, denn dann hätte ich es nicht gemacht.

Aber ich habe mein Gefühl einfach nicht gehört. Ich hab meine Intuition nicht gehört. Ich stehe nach wie vor hinter diesem Angebot, das Mentoring-Programm ist großartig. Und doch war es jetzt einfach nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Nicht der richtige Zeitpunkt für mich und vielleicht auch nicht für meine Kunden. Und das ist genau das, was meine Intuition mir eigentlich sagen wollte. Aber ich habe sie durch meine ganzen lauten Gedanken vollkommen überdeckt. Ich bin rausgegangen mit diesem Produkt und es hat sich am Anfang noch gut und normal angefühlt.

Ich konnte meine Begeisterung über dieses Produkt auch zum Ausdruck bringen, weil das Produkt nach wie vor etwas ist, hinter dem ich stehen kann. Sonst wäre ich damit nicht rausgegangen. Und dann hat es sich aber doch relativ schnell nicht mehr gut angefühlt. Überhaupt gar nicht gut. Denn ich war nicht in meiner Energie und ich habe nicht auf meine Intuition gehört. Ich hatte richtig schlechte Laune. Ich hatte dann auch keine Lust mehr, irgendwas über das Angebot zu erzählen.

Und das, obwohl ich normalerweise kein Problem habe von meinem Angebot zu erzählen. Warum auch du viel von deinem Angebot sprechen solltest, da können wir gerne mal eine extra Folge aufnehmen. Damit habe ich keinen Struggle. Also könnte man ja meinen – okay, vielleicht traut sie sich nicht, über das Angebot zu sprechen. Nein, also wirklich, da hängt bei mir inzwischen überhaupt nichts mehr. Es war mal anders, aber inzwischen nicht mehr.

Und dennoch wollte ich nicht mehr darüber sprechen. Es hat sich nicht gut angefühlt. Ich bin dann mit verschiedenen Techniken reingegangen, mit einem wundervollen Coach, mit Meditation, habe gejournalt und all das ist innerhalb von ein paar Stunden passiert. Ich kann es nicht anders sagen. Innerhalb von ein paar Stunden war ich von der kleinen Ramona mit schlechter Laune, die diesen Launch jetzt irgendwie durchziehen wollte, wieder bei mir selbst angekommen.

Ich spürte meine Intuition und ich habe diesen Launch offiziell beendet. Abgebrochen. Dieses Angebot wird zum geplanten Zeitpunkt nicht stattfinden. Schluss, Ende, aus.

Und nachdem ich diese Entscheidung getroffen habe, hat sie sich relativ schnell gut angefühlt. Darauf hin habe ich eine Story aufgenommen, um diesen Prozess zu kommunizieren. Diese Story ist so lang geworden wie noch keine von mir. Aber es wollte wahrscheinlich einfach viel raus und es war auch eine ganz tiefe Botschaft dahinter. Zu dem Zeitpunkt, als ich die Story aufgenommen habe, hab ich noch nicht einmal gewusst, ob ich sie tatsächlich hochlade oder ob ich das jetzt gerade mehr für mich mache.

Ich habe dann doch beschlossen, sie hochzuladen, um wirklich meine Gedanken, meine Gefühle, mein verwirrt sein auch in diesem Moment wirklich ganz echt und nahbar zu teilen. Um meine Community in dem Fall auf Instagram auch mitnehmen zu können, um das zu zeigen, was für mich wirklich dahinter steckt. Und als ich die Story dann hochgeladen habe, da ging mir der Arsch auf Grundeis, so sagt man. Das war definitiv weit außerhalb meiner Komfortzone. Denn im Endeffekt, was habe ich denn gemacht? Ich habe gesagt, dass ich überhaupt nicht nach dem gehandelt habe, worin meine Expertise liegt.

Mein Kernthema, mein Fokusthema, mit dem ich auch nach draußen gehe, ist intuitives Marketing. Was habe ich gemacht? Alles andere als intuitives Marketing. Und das habe ich auch kommuniziert. Denn für mich liegt so viel Heilung darin. Heilung für die gesamte Online-Business-Welt. Wenn man diese Masken auszieht, wenn nicht jeder so tut, als wäre alles eitel Sonnenschein und Business macht immer nur Spaß. Wenn Business immer nur Spaß machen würde, wäre es meiner Meinung nach fatal. Denn dann, wenn es keinen Spaß macht, dann, wenn es richtig weh tut, dann, wenn wir uns alles andere als gut fühlen, darin liegt das größte Wachstumspotenzial. Die Momente, in denen es in meinem Business äußerst unangenehm war, in denen es sich für mich überhaupt nicht stimmig angefühlt hat, waren sehr große Wachstumsprozesse.

Und es muss nicht mal etwas sein, was im Außen passiert –
es ist ganz viel, was in uns innen passiert!
Das waren für mich immer die Momente, in denen ich am meisten gewachsen bin und die für mich den größten Switch, den größten Gamechanger auch in meinem Business bedeutet haben. Denn es geht nicht darum, dass man sich immer gut fühlt, dass man einen Launch nach dem anderen macht und sich großartig fühlt, dass man jeden Tag durch seine Story tanzt.

Es geht darum, dass man für sich selber weiß, was für ein Leben möchte ich denn führen?
Wie möchte ich mich selbst fühlen? Wie möchte ich sein, damit ich auch in den Spiegel schauen kann?

Und für mich gehört da ganz viel dazu! Dass ich mich eben nicht verstelle, dass ich euch so nah an meinem Prozess teilhaben lasse, so dass sich ganz viel Druck lösen kann. Dass auch ganz viel Angst genommen wird, dass sich jeder mit einem eigenen Business erlaubt, den Kurs zu ändern.

Sich erlaubt, Dinge anders zu machen, auch wenn man es vorher vielleicht auf eine andere Art und Weise entschieden hat. Und nicht, bei allen läuft es super gut und ich muss da jetzt irgendwie hinterher hetzen, damit ich auch zu diesem Punkt komme. Bei denen läuft nicht alles super gut. Auch die haben alle schlechte Tage! Und wenn ich von Authentizität, Transparenz und Nahbarkeit spreche, dann meine ich nicht, dass man alle zwei Monate oder alle zwei Wochen heulend in die Story spricht und dort ein Live-Video aufnimmt, während die Tränen laufen.

Denn das hat für mich auch wieder gar nichts mit Authentizität zu tun.

In den Momenten, wo es mir richtig schlecht geht oder wo ich komplett überwältigt bin von irgendwelchen Dingen im Außen, von der Natur beispielsweise, dass mir die Tränen kommen, dann denke ich nicht daran, dass ich da jetzt die Kamera darauf halte. Weil sobald ich das mache, vor allem, wenn es wiederholt vorkommt, ist auch das wieder Kalkül. Dann ist auch das wieder Marketingstrategie. Weil ich möchte mich ja authentisch zeigen. Ich möchte mich nahbar zeigen, also muss ich Situationen kreieren oder in diesen Situationen dann sofort daran denken, die Kamera darauf zu halten, damit ich auch authentisch bin.

Authentisches Marketing – dieser Begriff wurde jetzt viel breitgetreten

Authentisches Marketing, authentisches Business, das ist etwas, das wurde in letzter Zeit sehr breit getreten. Mach es authentisch, sei authentisch. Sind wir mal ehrlich, wie viele Menschen da draußen mit ihrem eigenen Business, die auf Social Media unterwegs sind, denen du vielleicht nacheiferst, denen ich nacheifer. Wie viele von denen sind tatsächlich authentisch? Wie viele von denen geben auch zu, wenn mal etwas nicht so gut läuft, wie viele von denen nehmen dich wirklich durch ihren eigenen Prozess mit?

Und lassen dich nicht nur das sehen, was super schön und eitel Sonnenschein ist und bei dir das Bedürfnis erweckt, du musst auch unbedingt mit ihnen arbeiten, weil sonst wirst du es nie schaffen.

Wie viele sind wirklich nahbar? Genau das möchte ich ändern, auch wenn es sich unbequem anfühlt, auch wenn mein Verstand die gleichen Dinge macht, wie höchstwahrscheinlich deiner auch tun wird.

Das kannst du doch nicht machen. Oder wer sollte dich denn jetzt ernst nehmen? Oder wer sieht denn dich jetzt noch als Expertin? Macht mein Verstand genauso. Und gleichzeitig spüre ich, wie meine Intuition sagt „das ist richtig“. Es ist der richtige Weg. Und auch wenn ich bei diesem Launch meine Intuition so ein bisschen nach hinten geschoben habe, habe ich sie doch relativ schnell wieder gehört. Und es ist gleichzeitig auch gut, dass es mir nach wie vor auch so geht, dass auch ich nicht 100 Prozent die ganze Zeit auf meinem Weg auf meine Intuition höre bzw. hören kann. Denn dadurch kann ich so viel besser nachvollziehen, wie es dir geht, wo du aktuell stehst. Weil ich es nachfühlen kann.

Denn stell dir mal vor, ich würde die ganze Zeit auf Wolken laufen, schweben und alles wäre immer zu 100 Prozent schön und gut und leicht. Wie sollte ich mich dann in dich hineinversetzen können? Das kann ich doch sehr viel besser, wenn ich es nachempfinden kann. Wenn ich auch diese Situationen kenne und ich für mich immer neue Tools kennenlerne, wie ich immer schneller wieder zurück zu meiner Intuition finde! Und diesen Launch jetzt abzubrechen und auch hier diese Podcastfolge zu machen, das erfordert Mut.

Es erfordert Mut. Und genauso erfordert es auch für dich Mut, wenn du mit deiner Botschaft rausgehst; es erfordert Mut, wenn du zum ersten Mal ein Live-Video machst, wenn du zum ersten Mal eine Story aufnimmst – es erfordert Mut! Die Komfortzone wird immer größer. Für mich wird es immer leichter werden, über diese Themen so offen und ehrlich zu sprechen. Denn ich bin mir so sicher, dass ich alleine dadurch, dass ich diesen Launch jetzt abgebrochen habe, wieder so viele Puzzleteile an die richtige Stelle setzen werden.

Das letzte Mal, als ich meine Intuition so ein bisschen vergessen hatte und meinen Verstand hab laut werden lassen …
… war im Juni 2020. Und als ich damals auf meine Intuition gehört habe, das hört sich jetzt definitiv leichter an als es war, habe ich mein gut laufendes bestehendes Unternehmen in den Boden gestampft und habe wieder von Null angefangen. Mit intuitiven Marketing inklusive neuer Social-Media-Kanäle, neuem Instagram-Profil. Ich hatte eine große Facebook-Gruppe, die ich nicht mehr nutze. Ich hab die Email-Liste komplett ersetzt, weil es sich energetisch einfach nicht mehr gut und stimmig angefühlt hat. Heißt nicht, dass man es so machen muss. Es war einfach für mich in dem Moment eine intuitive Entscheidung und daraus ist intuitives Marketing entstanden. Und das war die beste Entscheidung, die ich bisher in meinem Business getroffen habe.

Und deshalb bin ich so gespannt, was die nächsten Tage, Wochen, vielleicht auch Monate auf mich wartet. Dadurch, dass ich jetzt diese Entscheidung getroffen habe, dass ich auch jetzt wieder noch mehr zu mir selbst gefunden habe und ich beschlossen habe, dass ich euch komplett 100 Prozent transparent an meinem Prozess teilhaben lasse. Auch wenn eine Stimme in mir sagt, so wirst du nie erfolgreich, so kann das für dich nie funktionieren.Du musst ein Scheinbild aufbauen. Weil bei allen anderen funktioniert es ja so!

Aber nein, ich bin hier, um Dinge anders zu machen. Ich bin hier, um den Raum zu öffnen. Ich bin hier, um dir Mut zu machen, um dich darin zu bestärken, dass deine Vision es wert ist gehört zu werden. Dass deine Stimme es wert ist gehört zu werden und dass du das auf deine ganz eigene Art und Weise machen kannst.

Und worin ich meine große Stärke sehe, ist, dass ich diese ganzen Marketingprozesse in- und auswendig kenne. Ich kann dir eine Technik zusammen basteln. Ich kann dir die Zahlen auswerten. Ich kann dir Anzeigen schalten. Also alles im Marketingbereich kann ich für dich machen. Da kenne ich mich aus! Das kann ich dir beibringen. Es gibt nichts, was ich noch nicht gesehen habe. In bereits über neun Jahren habe ich darin umfassende Erfahrungen, sowohl im Angestelltenjob als auch im Studium gesammelt, sowie weiter in meiner Selbständigkeit.

Also Marketing kann ich! Und gleichzeitig möchte ich es mit den weichen Themen verbinden, mit der Intuition, mit Spiritualität, mit dem Mindset, mit den Menschen, mit dem Fokus auf den Menschen. Mit Selbstliebe. Vielleicht sogar irgendwann mal mit gesunder Ernährung, wer weiß. Weil du dich gesund ernährst, dann passt das auch. Ich bin nämlich auch zertifizierte Ernährungsberaterin.

Das ergibt für mich ein großes Gesamtbild. Für mich ist es wichtig, den Raum zu öffnen! An aller erster Stelle den Raum zu öffnen, dass sich jeder erlaubt, Marketing auf seine eigene Art und Weise zu machen. Dass man nicht in diesen Vergleich rutscht, dass es nie das Gefühl gibt, dass man jetzt etwas durchziehen muss, auch wenn es sich scheiße anfühlt. Ja – jetzt hat sie wirklich scheiße gesagt! So wars gemeint – denn manchmal fühlt es sich tatsächlich so an. Und nachdem ich diesen Launch abgebrochen habe, als ich die Entscheidung getroffen habe und als ich es nach draußen kommuniziert habe, hat es sich gut angefühlt. Es hat sich so gut angefühlt.

Und es fühlt sich so gut an. Obwohl ich nicht weiß, was als Nächstes kommt. Ich habe keine Ahnung. Aber ich weiß, dass es richtig sein wird. Ich weiß, dass sich der Weg ebnen wird. Ich weiß, dass neue Türen aufgehen. Und das fühlt sich für mich nur so an, wenn ich eine Entscheidung nach meiner Intuition getroffen habe. Wenn es eine Entscheidung nach dem Verstand ist, fühlt es sich nie so an. Und ich habe so viele schöne Nachrichten bekommen, als ich das Ganze öffentlich gemacht habe.

Mein Postfach ist regelrecht explodiert. Ich habe so viele lange Nachrichten bekommen und da geht mir wirklich das Herz auf. Da geht mir das Herz auf im Sinne von – das ist richtig, das ist richtig, was ich hier mache-. Es ist richtig, was ich jetzt vorhabe. Es ist richtig, dass ich das wirklich groß machen möchte. Denn ich könnte jetzt auch erzählen, das alles schon riesengroß ist. Ich habe 100.000 Kontakte irgendwo, aber auch ich bin gerade auf dem Weg.

Ich habe beschlossen, dass es groß wird. Ich gehe gerade weg von Arbeit mit kleineren Gruppen, die sehr gut funktioniert haben, hin zu größeren Gruppen.

Und es ist vollkommen in Ordnung.

Ich brauche jetzt keine Scheinwelt aufbauen im Sinne von – ich mache ein Live an und dann schauen 100.000 Leute zu.

Nein – es sind vielleicht 20 und ich freue mich über jeden einzelnen von ihnen. Und gleichzeitig weiß ich, dass ich mehr Menschen erreichen darf und auch erreichen werde. Und das Business ist ein Prozess. Es ist ein Prozess, der sich entwickeln darf. Wir dürfen eine Vision im Blick haben. Und das sollten wir auch!

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